Die meisten Artikel zu ProductFruits Preisen beschreiben nur die Tarifstufen. Dieser hier rechnet. Das ist ein Unterschied: Eine Tarifbeschreibung sagt dir, wie ein Plan heißt. Die Rechnung sagt dir, was ein Team deiner Größe im Jahr zahlt und wie diese Zahl aussieht, wenn du die Pflegearbeit einrechnest, die auf keiner Preisseite steht.
Was ProductFruits pro Tarif verlangt
ProductFruits hat im Februar 2026 die früheren Tarife Core und Boost durch drei bezahlte Stufen ersetzt: Starter, Pro und Business (Altverträge laufen weiter, verlieren aber KI-Funktionen und neue Releases). Alle Tarife werden nach Monthly Active Users (MAU) berechnet, ein Slider auf der Preisseite passt die Kosten an; die Preise unten sind die verifizierten Slider-Werte der Standardstufe bis 1.500 MAU, Stand August 2026. Jährliche Abrechnung spart rund 25 Prozent. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, nur eine Testphase mit vollem Zugang, deren Länge im Gespräch vereinbart wird.
| Tarif | Monatliche Abrechnung | Jährliche Abrechnung | Jahressumme (1.500 MAU) | Enthalten |
|---|---|---|---|---|
| Starter | 149 USD/Mon. | 111 USD/Mon. | 1.332 USD/Jahr | 15 Touren, 50 Hinweise, 3 Plätze, 1 Sprache, 20 KI-Text-Konversationen/Monat |
| Pro | 249 USD/Mon. | 187 USD/Mon. | 2.244 USD/Jahr | 100 Touren, 500 Hinweise, 10 Plätze, 5 Sprachen, 100 KI-Konversationen/Monat |
| Business | 499 USD/Mon. | 374 USD/Mon. | 4.488 USD/Jahr | Unbegrenzte Touren und Hinweise, 40 Plätze, 40 Sprachen, 1.000 KI-Text- plus 100 Voice-Konversationen/Monat |
| Custom | Vertrieb kontaktieren | Vertrieb kontaktieren | Vertrieb kontaktieren | Individuelle Limits, SLA, Security-Audits |
Das sind die Basispreise am Einstiegspunkt von 1.500 MAU. Wenn du den MAU-Slider auf productfruits.com/pricing nach oben schiebst, steigen die Monatskosten. Die MAU-Staffeln reichen bis 20.000 MAUs; darüber gilt für jeden Tarif: Vertrieb kontaktieren.
Die Rechnung pro MAU bei realen Teamgrößen
Wenn man die Zahlen bei realistischen MAU-Werten durchrechnet, zeigt sich, wo ProductFruits wirklich günstig ist und wo das Gespräch über den ROI härter wird.
- 1.500 MAU, Starter jährlich: 1.332 USD/Jahr, also rund 0,074 USD pro MAU und Monat. Für Produkte in der Frühphase, die testen, ob Onboarding-Flows die Aktivierungsrate bewegen, sind die Kosten niedrig genug zum Experimentieren.
- 3.000 MAU, Starter jährlich: 1.788 USD/Jahr (149 USD/Monat bei jährlicher Zahlung). Innerhalb der DAP-Kategorie weiterhin konkurrenzfähig für einfache Flows.
- 5.000 MAU, Starter/Pro: 2.688 USD/Jahr auf Starter, 4.044 USD/Jahr auf Pro (jährliche Zahlung). In diesem Bereich bewegst du dich budgetär bereits auf Augenhöhe mit vielen Help-Center-Tools.
- 10.000 MAU: 3.588 USD/Jahr auf Starter, 4.944 USD/Jahr auf Pro; Business liegt hier bei 11.688 USD/Jahr. Oberhalb von 20.000 MAUs wird jeder Tarif zum Vertriebsgespräch.
Für exakte Zahlen zu deiner Nutzeranzahl nutzt du den Slider direkt. Die Spannen oben kalibrieren die Erwartung, sie sind keine Angebote.
Die Kosten, die auf der Preisseite fehlen
ProductFruits nimmt Produkt-Touren per Screen Recording auf. Jeder Guide ist eine Momentaufnahme deiner Oberfläche zum Zeitpunkt der Aufnahme. Wenn dein Produkt eine Änderung ausliefert, ein verschobener Button, ein umbenanntes Menü, ein umgebauter Flow, zeigen die betroffenen Guides den alten Stand, bis jemand aus deinem Team sie findet und manuell neu aufnimmt.
Laut dem GitLab DevSecOps Survey liefern 65 Prozent der Software-Teams wöchentlich oder häufiger aus. Ein Team mit 25 dokumentierten Flows hat bei dieser Taktung in jedem Release-Zyklus eine stehende Wartungsverpflichtung.
Das sind die Kosten veraltender Dokumentation, und sie gelten für jedes Tool auf Screen-Recording-Basis, nicht nur für ProductFruits. Bei konservativ zwei Stunden Guide-Pflege pro Woche zu 60 USD Stundensatz sind das 6.240 USD Personalkosten im Jahr, zusätzlich zum Abo. Bei 5.000 MAU kostet das Abo vielleicht 2.400 USD im Jahr. Die Pflegearbeit kostet mehr als das Doppelte.
Der Pendo Product Benchmark Report nennt schlechte Dokumentation als einen der häufigsten Gründe, warum Nutzer die Aktivierung eines Features abbrechen. Veraltete In-App-Guides verschwenden also nicht nur Pflegezeit, sie untergraben genau die Aktivierungsraten, die das Tool verbessern soll.
Wann sich ProductFruits finanziell rechnet
ProductFruits ist eine solide Wahl, wenn die Rahmenbedingungen passen: unter 5.000 MAU, eine Produktoberfläche, die sich selten ändert, und ein Anwendungsfall, der auf das erste Onboarding zielt statt auf laufende kontextuelle Hilfe. Für diese Kombination sind die Abopreise konkurrenzfähig und der Pflegeaufwand bleibt beherrschbar.
Der OpenView PLG Index zeigt regelmäßig, dass produktgetriebene Teams die beste Rendite auf Onboarding-Investitionen erzielen, wenn sie ihre Guides dauerhaft korrekt halten können. ProductFruits liefert das Werkzeug. Es aktuell zu halten braucht einen klaren Prozess, um veraltete Inhalte nach jedem Release zu finden und zu korrigieren.
Für Seed- und frühe Series-A-Teams mit unter 2.500 MAU und einem schlanken, stabilen Produkt ist der Starter-Tarif mit 1.332 USD im Jahr schwer zu schlagen. Er lässt sich ohne Entwickler einrichten und deckt die wesentlichen Onboarding-Bausteine zu einem Bruchteil dessen ab, was Enterprise-DAPs verlangen.
Wann die Rechnung nicht mehr aufgeht
Die Wertrechnung kippt, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: hohe MAU-Zahlen, häufige Releases und Dokumentation, die sich auf In-App-Guides und ein Help Center verteilt.
ProductFruits ist kein durchsuchbares Help Center. Es erzeugt aktive Führung, also Walkthroughs und Tooltips, die in deinem Produkt leben. Teams, deren Nutzer Antworten auch selbst finden sollen, brauchen zusätzlich ein eigenes Help-Center-Tool. Bei 10.000 MAU schiebt die Kombination aus ProductFruits und Help Center das jährliche Dokumentationsbudget typischerweise über 8.000 bis 10.000 USD.
Wie HappySupport im Vergleich abschneidet
HappySupport greift die Pflegerechnung von der anderen Seite an. Statt per Screen Recording aufgenommener Touren, die nach jeder UI-Änderung neu aufgenommen werden müssen, nimmt der HappyRecorder Guides als DOM/CSS-Aufnahmen auf, und GitHub Sync plus HappyAgent erkennen UI-Änderungen, wenn dein Team ausliefert, und aktualisieren betroffene Guides automatisch oder markieren sie. Das Ergebnis ist selbstaktualisierende Dokumentation mit KI-Suche und KI-Antworten im Help Center, einem einbettbaren In-App-Hilfe-Widget und automatisch übersetzten Screenshots für mehrsprachige Inhalte, gehostet in Deutschland und DSGVO-freundlich.
HappySupport ist keine Digital Adoption Platform. Wenn du Onboarding-Touren, Checklisten oder NPS-Umfragen im Produkt brauchst, bleibt ProductFruits die richtige Kategorie und oft der bessere Kauf. Wenn die Aufgabe ein Help Center ist, das zu planbaren Kosten korrekt bleibt, sieht der Vergleich so aus:
| ProductFruits | HappySupport | |
|---|---|---|
| Ansatz | Per Screen Recording aufgenommene Touren, manuelle Neuaufnahme nach UI-Änderungen | DOM/CSS-Aufnahmen, automatisch aktualisiert oder markiert über GitHub Sync und HappyAgent |
| Preismodell | MAU-basiert, Kosten steigen mit der Nutzerzahl | Pauschale Monatstarife ab 129 EUR/Monat, keine Kosten pro Platz oder MAU, kostenlose 14-Tage-Testphase (Preise) |
| Am besten für | In-App-Onboarding unter 5.000 MAU bei stabiler Oberfläche | Korrektes Help Center, Self-Service und Ticket-Vermeidung bei häufigen Releases |
Was du vor der Unterschrift prüfen solltest
Drei Zahlen solltest du kennen, bevor du dich auf einen Jahresvertrag festlegst: deine aktuelle MAU-Zahl, deine Release-Taktung und wie viele Flows du dokumentieren willst. Wenn du wöchentlich ausrollst und mehr als 20 Flows dokumentieren willst, rechne die jährlichen Personalkosten für die Guide-Pflege neben dem Abo mit.
Wenn genau dieser Pflegeposten der Teil der Rechnung ist, den du streichen willst, ist eine kostenlose 14-Tage-Testphase mit HappySupport, ohne Kreditkarte, ein unaufdringlicher Weg, das gegen deine eigene Release-Taktung zu prüfen. Mehr dazu auf happysupport.ai.




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