Du kannst deinen kompletten Hilfe-Text übersetzen lassen – und trotzdem wirkt die Anleitung halb fertig. Der Grund steht in den Bildern: Screenshots mit deutschem Text, eingebettet in eine englische Seite. Genau hier scheitert mehrsprachige Doku.
Warum Screenshots das eigentliche Hindernis sind
Text in einem Bild ist für die meisten Systeme eine Wand aus Pixeln. Man kann ihn nicht markieren, nicht durchsuchen und schon gar nicht übersetzen. Also bleibt nur der manuelle Weg.
Der teure Standardprozess
- Screenshot in einem Bildeditor öffnen.
- Text mühsam nachbauen und übermalen.
- Für jede Sprache wiederholen.
- Bei der nächsten UI-Änderung von vorne beginnen.
Das skaliert nicht – weder über Sprachen noch über die Zeit.
Die Lösung: Text als Ebene behandeln
Wird der Text in einem Screenshot als eigene Ebene erkannt, ändert sich alles. Er lässt sich übersetzen wie ein Absatz Fließtext, während Position, Größe und Markierungen erhalten bleiben.
Was dabei intakt bleibt
- Das ursprüngliche Layout und die Bildkomposition
- Pfeile, Rahmen und Hervorhebungen aus der Aufnahme
- Die Lesbarkeit, weil Schrift neu gesetzt statt überklebt wird
Eine Aufnahme, viele Sprachen
Der eigentliche Gewinn liegt im Ablauf: Du nimmst einen Vorgang einmal auf und wählst deine Zielsprachen aus. Jede Aufnahme erzeugt parallel Anleitungen in über zwölf Sprachen – inklusive übersetzter Screenshots.
Mehrsprachigkeit darf kein Projekt sein. Sie sollte ein Nebenprodukt davon sein, dass du deinen Ablauf ein einziges Mal aufnimmst.
Probiere es mit einem einzigen Vorgang aus deinem Produkt – und sieh, wie er in einer Sprache erscheint, die du nie angefasst hast.




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